Geburtstag am Meer
Eine weiße Stadt auf einem Hügel, bewacht von einer verfallenen maurischen Festung und das Meer in Reichweite. Salobreña. Die Straßen sind eng, kurvig und steil. Hinter jeder Biegung wartet ein anderer Anblick – blumengeschmückte Balkone, gußeiserne Tore, Marienbilder, verfallene Häuser. Und sehr wenige Menschen. Die Jalousien sind herunter gelassen, die Türen geschlossen, es ist heiß. Fast gespenstisch wirkt die Stille.
Nach um sieben, als der Himmel sich bewölkt und die Hitze abnimmt, kehrt das Leben zurück. Das Café hallt wider von den lauten Unterhaltungen, vorbeifahrende Autos grüßen mit der Hupe, die Lautsprecher übertragen einen Stierkampf. Ich genieße meinen cortado und das knusprige Brot mit Schinken aus der Region.
Meine Füße standen heute im Mittelmeer. Besser geht’s nicht.













[...] Eigentum übergegangen, aber ich besitze sie: eine Nikon D50. Mit ihr habe ich in Granada viele schöne Stunden verbracht. Da wir beide nicht ohne einander reisen – ich sowieso nicht, aber sie noch [...]